Schulhaus Allmend, Zürich-Manegg
Schulhaus Allmend, Zürich-Manegg
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EINREICHUNG Nr. 395
Das neue Schulhaus Allmend ist ein Holzbau mit einer logischen und robusten Grundstruktur, die auch zukünftige Wandlungen einfach zulässt.

Mit seiner Gebäudelänge und dem hohen Dachaufbau hebt sich das Schulhaus durch seine Massstäblichkeit und Materialisierung wohltuend von seiner Umgebung in der „Greencity“ ab. Als einziges öffentliche Gebäude im Quartier soll das Schulhaus die maximal mögliche Präsenz gegenüber seinen massigen Nachbarsgebäuden erhalten und sich angemessen als das Haus der Zukunft zeigen!

Die Sportplätze und das Waldzimmer in luftiger Höhe, bekrönt von der Photovoltaikpergola - ein wahres Kraftwerk - sind aussergewöhnlich. Dieser Ort hat das Potential identitätsstiftend für das Quartier zu sein. Die öffentliche Zugänglichkeit für die Bevölkerung auch ausserhalb des Schulbetriebes ist daher sehr wertvoll!
Texte Davos Kriterien (Selbstevaluation)
Gouvernanz
Schon im Wettbewerbsprogramm wurden von der Stadt Zürich als öffentliche Bauherrschaft hohe Anforderungen für ein auf allen Ebenen nachhaltiges Schulhaus gestellt. Und diese wurden dann auch in der Projektierung und Ausführung konsequent weiterverfolgt und umgesetzt! Alle beteiligten und betroffenen Menschen (Nutzer, Nachbarn, Bevölkerung, Betreiber) wurden immer umfassend in die Entwicklung einbezogen und konnten ihre Bedürfnisse einbringen.
Funktionalität
Das neue Schulhaus Allmend ist ein Holzbau mit einer logischen und robusten Grundstruktur, die auch zukünftige Wandlungen einfach zulässt. Die helle und natürliche Materialisierung der Unterrichtsräume schafft für die Schüler*innen und Lehrer*innen eine freundliche und hoffentlich möglichst entspannte Atmosphäre.
Umwelt
Das Schulhaus Allmend ist ein robuster Holzbau mit einem möglichst hohen Anteil an regenerativen und natürlich belassenen Materialien. Planung und Ausführung nach dem Grundsatz "Design for Dissassembly". Die PV-Anlage auf dem Dach produziert mehr Strom als das Schhulhaus braucht. Erdwärme- und kälte. Wasserkreislauf: Ein Regenwassertank bewässert das Waldzimmer auf dem Dach und liefert das Wasser für den wilden Springbrunnen (Spritzt nur bei Regen!) des Künstlers Roland Roos.
Wirtschaft
Das kompakte Gebäudevolumen mit sehr effizienter Nutzungsstapelung ermöglicht grösstmögliche Sparsamkeit in Bau und Betrieb. Systemtrennung(Tragstruktur, Fassade, Innenausbau) ermöglicht einfachen Austausch von Bauteilen mit unterschiedlich langer Lebensdauer. Verwendung von langlebigen Materialien in Fassade und Innenausbau.
Vielfalt
Ein neues Schulhaus bietet nur schon durch seine innewohnende Nutzung als öffentliches Bildungshaus ein Gefäss für die Vielfalt: Es verbindet die Menschen im Quartier auf unterschiedlichen Ebenen (Kinder, Lehrpersonen, Eltern, Sport, Verein, Musikschule, Bibliothek)! Das Schulhaus steht als öffentliches Gebäude und Ort der Bildung allen Menschen im Quartier offen.
Kontext
Mit seiner Gebäudelänge und dem hohen Dachaufbau hebt sich das Schulhaus durch seine Massstäblichkeit und Materialisierung wohltuend von seiner Umgebung in der „Greencity“ ab. Als einziges öffentliche Gebäude im Quartier soll das Schulhaus die maximal mögliche Präsenz gegenüber seinen massigen Nachbarsgebäuden erhalten und sich angemessen als das Haus der Zukunft zeigen!
Genius Loci
Die Sportplätze und das Waldzimmer in luftiger Höhe, bekrönt von der Photovoltaikpergola - ein wahres Kraftwerk - sind aussergewöhnlich. Dieser Ort hat das Potential identitätsstiftend für das Quartier zu sein. Die öffentliche Zugänglichkeit für die Bevölkerung auch ausserhalb des Schulbetriebes ist daher sehr wertvoll.
Schönheit
Zu diesem Kriterium wurden keine Angaben gemacht.
Eigenschaften
Ort
Allmendstrasse 156, 8041 Zürich
Baukategorie (SIA 102)
Unterricht, Bildung und Forschung
Art der Aufgabe
Neubau
Art des Verfahrens
Wettbewerb
Beschaffungsform
Offenes Verfahren
Baukosten in CHF (SIA 416)
ca. CHF 39.5 Mio
Geschossfläche in m² (SIA 416)
6'500
Planung
2017 → 2022
Fertigstellung
2020 → 2023
Inbetriebnahme
2023
Projektbeteiligte
Architektur
Bauherrschaft
Landschaftsarchitektur
Bauingenieurwesen
Bauingenieurwesen
HLKS-Planung
Baumanagement
Kunst am Bau
Roland Roos